Das Maag Areal bekommt einen lebendigen Mittelpunkt

Der begrünte Quartierplatz wird das pulsierende Herzstück von Maaglive. Maaglive zeigt, dass Nachhaltigkeit bei Bauprojekten über technische und Energiefragen hinausgeht. Ebenso wichtig sind die Umgebungsgestaltung und die Nutzung.

Bis Ende 2026 entsteht auf der Fläche des heutigen Maag Areals mit Maaglive ein neues Quartierzentrum: bestehend aus dem Gebäude K, dem Wohnturm und dem Kulturhaus. Maaglive bringt Wohnen, Kultur, Arbeit und Gastronomie zusammen. Das historische Gebäude K erhält Gastronomie-, Atelier- und Co-Working-Flächen. Das Kulturhaus wird als öffentlicher Innenraum zum lebendigen Treffpunkt für Kunst, Kreativwirtschaft und die Bevölkerung des Quartiers und der Stadt Zürich. Der Wohnturm komplettiert die umfangreichen Nutzungsmöglichkeiten mit Wohn- und Arbeitsflächen sowie Hotel-Apartments. Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, soll bis Ende 2022 die Baueingabe erfolgen.

 

Ein belebter Platz als neues, grünes Quartierzentrum

Die drei Gebäude umschliessen den begrünten Quartierplatz, der als zentraler Ort für Leben, Begegnung und Verweilen auf dem Areal steht – den ganzen Tag und die ganze Woche hindurch. Hohe, verschiedene einheimische Bäume spenden Schatten und sorgen für ein angenehmes Verweilen auf vielen Sitzgelegenheiten. Der öffentliche Aussenraum bietet als autofreie Zone sicheren Raum für Treffen mit Freunden und Platz für Familien mit spielenden Kindern. Der Quartierplatz verbindet auch das ganze Quartier rund um das Maag Areal. Er ist der Knotenpunkt für die neuen Fuss- und Velowege.

Der neue Quartierplatz im Herzen von Maaglive.

 

Nachhaltig für das Quartier und die Stadt
Maaglive kann dank einer durchdachten Bauweise und flexiblen Innenraumstrukturen jederzeit neuen Gegebenheiten und Nutzungen angepasst werden. So entwickeln sich die Gebäude über die Jahre mit den Nutzungen der Mieter und neuen Angeboten weiter. Der Dachgarten des Wohnturms, die Begrünung auf dem Gebäude K sowie grüne Aussenflächen tragen dazu bei, die Hitzeinsel Zürich West zu mindern. So profitieren das gesamte Quartier und die Stadt von Maaglive. Alle Neubauten werden die schweizerischen Energiestandards (SNBS Gold) einhalten. Dafür ist ein breites Spektrum technischer und architektonischer Massnahmen (Grundwasser-Wärmepumpe, Fernwärme-Netzanschluss, Photovoltaik-Anlagen) eingeplant. So können die drei Gebäude ökologisch nachhaltig und effizient betrieben werden. Zudem setzt Swiss Prime Site auf Kreislaufwirtschaft und Zirkularität: Bestehende Bauteile werden zurzeit analysiert und wenn möglich sinnvoll wiederverwendet.

 

Mit Holz hoch hinaus
Der 13-geschossige Wohnturm wird in Holzhybridbauweise – Holzbau mit Betonkern – umgesetzt. Das optimiert die Ökobilanz. Denn Holz ist der einzige organische Rohstoff, der CO2 speichert und eine extrem hohe Tragfähigkeit besitzt, vergleichbar mit Stahlbeton. So entsteht ein gigantischer CO2-Speicher von 2752 Tonnen mitten in Zürich. Maaglive ist ein Paradebeispiel nachhaltiger Stadtentwicklung: durch die Photovoltaik-Anlage, die Reaktivierung des Potenzials im Gebäude K, die Holzbauweise, die behutsame städtische Nachverdichtung durch den Wohnturm und durch rund 70 Bäume. Durch die vielseitigen öffentlichen Nutzungsmöglichkeiten und neuen Angebote bringt Maaglive mehr Lebensqualität für die Bevölkerung im Kreis 5.

Über Maaglive

Maaglive ist ein Projekt der Swiss Prime Site auf dem Maag Areal beim Bahnhof Hardbrücke. Es ergänzt die auf dem Areal dominierende Büronutzung mit Wohnungen, Gastronomie, Retail, Kultur und Grünflächen. Neu erstellt werden zwei Gebäude: das Kulturhaus mit unterschiedlichen Publikumsnutzungen sowie ein Wohnturm mit 14 Geschossen. Das bereits bestehende Gebäude K wird freigestellt, saniert und umgenutzt. Ziel ist es, ein vielfältiges und lebendiges Areal zu schaffen. Mit öffentlich zugänglichen Innen- und Aussenräumen, von denen alle profitieren können. Baustart ist voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2024, Bauvollendung und Bezug ab Ende 2026.